Willkommen

 Gelobt sei Jesus Christus

römisch/katholisch - marianisch - papsttreu!

 

 
 
Gott sieht man groß in der Natur,
bei Mensch, Tier, und in der Flur,
willst du Ihn noch größer sehn,
dann bleib vor diesem Kreuz hier stehn! 
 
 
 
 
Ein Priesterherz ist Jesu Herz
Ein Priesterherz ist Jesu Herz,
das Opferlamm für unsre Sünden,
sucht überall in Sorg´ und Schmerz
die müden Schäflein aufzufinden.
O heilig Herz, für immerdar,
mach´ ihre Herzen zum Altar!
Und lasse sie, wie Du so rein,
Dir allzeit heil´ge Priester sein!
 
Ein Priesterherz ist Jesu Herz,
es fühlet nur die fremden Leiden,
es nimmt für sich der Menschen Schmerz
und gibt dafür des Himmels Freuden.
O heilig Herz, für immerdar,
mach´ ihre Herzen zum Altar!
Und lasse sie, wie Du so rein,
Dir allzeit heil´ge Priester sein!
 
Ein Priesterherz ist Jesu Herz,
und Seelen nur sind sein Begehren!
Für Seelen litt es Tod und Schmerz,
für Seelen will´s die Lieb verzehren.
O heilig Herz, für immerdar,
mach´ ihre Herzen zum Altar!
Und lasse sie, wie Du so rein,
Dir allzeit heil´ge Priester sein!
 
 
Der Pelikan, der sich seine Brust aufreißt, um seine Jungen mit seinem
Blut zu füttern, ist ein altes christl. Sinnbild der aufopfernden Liebe.
 
 
 
 
 
Das ist mein allergrösster Schmerz:
Dass ich es kenn, des Heilands Herz,
Dass es mich liebt - o Gott, wie sehr! -
Mir Gnaden gibt - und täglich mehr, -
Und dass ich Nichts - noch nichts getan,
Was Seine Liebe lohnen kann!
 
Das ist mein allergrösster Schmerz:
Die Huld von meines Heilands Herz,
Die Schuld, die mein´s trägt gegen Ihn,
Der mir das höchste Glück verlieh´n,
Das Glück, der Kirche mich zu nah´n, -
Und - was hab ich für Ihn getan?
 
Das ist mein allergrösster Schmerz,
Und o! es zittert d´rob mein Herz!
Er liebte mich in Schmerz und Blut,
Ja, bis zum Kreuz mit aller Glut,
Er gab für mich Sein Leben d´ran -
Und - was hab ich für Ihn getan?
 
Das ist mein allergrösster Schmerz,
Und o! in Reu fast bricht mein Herz! -
Er ruft so oft mich zum Altar,
Und reicht mir dort Sich Selber dar,
Er kommt zu mir, - ich darf Ihm nah´n, -
Und - was hab ich für Ihn getan?
 
Ja - was hab ich für Ihn getan?
Ans Kreuz schlug meine Sünd´ Ihn an,
Mit Geißeln hat sie Ihn zerfetzt,
Die Dornenkron Ihm aufgesetzt;
Das war mein Tun, o grosser Gott, -
Die Lieb zu mir bracht Ihm den - Tod!
 
Und was hab ich noch sonst getan?
Ich sah geschaff´ne Dinge an,
Ich liebte Viel, allein nicht Ihn, -
Hat immer dieses Herz verlieh´n,
Bald hier, bald dort, bald ernst, bald leicht,
Statt dass ich ganz es Ihm gereicht!
 
Und was hab ich für Ihn getan?
Ob heut ich wahr es sagen kann,
Dass mich kein einz´ger Faden hält
Und heftet an die eitle Welt?
Der Mund verstummt, - das Aug sich neigt,
Die Träne quillt, - die Antwort schweigt!
 
Und was hab ich für Ihn getan? -
So hebt´s noch einmal in mir an!
Die Stimme lässt mir keine Ruh´,
Sie fragt und fragt mich immerzu,
Fragt Tag und Nacht, fragt ohne End´, -
Ach, dass sie einmal Antwort fänd!
 
Und was will jetzt für Ihn ich tun? -
Da bin ich, Herr, und nimm mich nun!
Ist´s auch schon spät! zur eilsten Stund
Dünkt Dich ein Herz noch guter Fund,
Und ob´s bisher auch Nichts getan,
Du nimmst´s auch dann noch liebreich an!
 
Jetzt will ich Alles für Dich tun,
Mein Herr und Gott, und nicht mehr ruh´n,
Bis dass mein Leben Tag und Nacht
Zu Deiner Ehr´  ich zugebracht;
O, sag´ es mir noch heute an,
Wie ich Dir tun das Meiste kann!
 
Herr, sieh! hier brennt das ew´ge Licht,
Was das Dir tut, darf ich es nicht? -
Hier leuchten still im Heiligtum,
Hier leben nur zu Deinem Ruhm,
Hier leiden, sterben, Herr, für Dich,
Bis einst es "Lichtmess" wird für mich!
(Cordula Peregrina)

  

 
 
 
 Immer auf dem Weg sein, menschliches Geschick:
Uferlose Sehnsucht, grenzenloses Glück.
Jagen nach dem Leben, Forschen nach dem Sinn,
welchem Ziel entgegen, treiben wir dahin?
Alle Wege weisen uns auf Christus hin,
der als "Weg und Wahrheit" unsre Straßen ging.
 
Wer nicht ständig aufbricht, der verfehlt die Zeit,
der lebt noch im Ghetto der Vergangenheit.
Unser Gott ist Zukunft, er geht uns voran,
er ist uns Verheißung wie dem Abraham.
 
Immer auf dem Weg sein, ist nicht sehr bequem,
führt der Weg von Jericho nach Jerusalem.
Öl in andrer Wunden? Wenig ist getan,
fangen wir nicht Straßen neu zu bauen an.
 
An den Hecken, Zäunen, warten ihrer viel,
kennten noch nicht Christus, wissen sie kein Ziel.
Warten bis da einer zügelt seinen Schritt
und als seine Brüder nimmt im Glauben mit.
 
Auf dem Weg des Glaubens, eine brach die Bahn,
MARIA, die geglaubt hat, sie ging uns voran.
All ihr Wesen mahnt uns: tut, was ER euch sagt!
Gott führt den zum Ziel, der alles für ihn wagt.
 

 

 Liebende Mutterhand

Keiner fleht zu mir vergebens,
In den Nöten seines Lebens!
Kommet nur, ich bin allzeit
Euch zu helfen, gern bereit.
Was euch drücket, will ich heben.
Was euch mangelt, will ich geben.
Was euch kränket soll verschwinden,
Was verwundet ist, verbinden.
Will ich euch mit Mutterhand,
Die der Schmerzen viel empfand.
Allen, die sich recht bestreben,
Fromm und tugendhaft zu leben,
Und sich Gott von Herzen weih´n,
Will ich gern und freudig sein.
Trost und Hilf in aller Not,
Schutz im Leben und in Tod!

 

 Ein kurzer Gedanke
Unser christlicher Glaube steht an Gottes Vaterliebe, die ein jedes Menschenleben mit einer Treue umfängt, als wäre gerade dieses Leben Seine einzige, Seine größte Sorge.
Auch Dein Leben ist in Gottes Vaterhand geborgen vom ersten bis zum letzten Augenblick - mehr als Du begreifen kannst! Alle Freude und alles Elend, alles Glück und aller Schmerz, alles Wachsen und Vergehen ist geborgen in Seiner Vaterhand. Es ist das kleinste Ding nicht zu klein vor dem Vatergott und der Ärmste nicht so arm, dass ihm nicht Hilfe würde! Glaube daran! Glaube unerschütterlich daran! Sag es mit ganzer Seele: Vater, ich glaube an Deine Liebe zu mir, an Deine grenzenlose Liebe! Ja, noch mehr: Sag es für die hunderttausend Verzagenden und Verzweifelnden unserer Tage! Habe den kühnen, heiligen Mut und sprich im Namen aller und für alle: Vater im Himmel! Ich glaube an Deine Liebe für alle die Hoffnungslosen und Verzweifelnden, für alle, die sogar ihr Leben wegwerfen. Dieses kühne Vertrauen zwingt das Herz Gottes. - Und hab auch den kühnen Mut, zu danken im Namen aller und für alle, die Gott nie ein Wort des Dankes schenken, für Ihn nie ein Gefühl dankbarer Liebe haben. Die Weite eines solchen Herzens, die Liebe einer solchen Seele segnet der Vater überreich. Und mit dieser Herzensweite "im Namen aller und für alle" mögest Du künftig auch einen jeden Deiner Vaterunser beten! Vergiß keinen Tag darauf! Nur die Gottliebenden und Gottvertrauenden werden die Zukunft bestehen.
(Euer dankbar segnender A.M.Weigl, Pfr. i. R.)
 
 
 
 
 
 
 
 Ein Mensch zu werden, wie wir ihn brauchen!
 
Wir brauchen Menschen mit Kraft und Mut,
Menschen, geläutert in heiliger Glut -
Trotzig wie Helden im Kampf und Streit,
Still und geduldig in Not und Leid!
 
Wir brauchen Menschen wie Bergluft klar
Die bis ins Innerste rein und wahr.
Menschen, in deren Augen das Licht
Des offenen Himmels sich strahlend bricht.
 
Wir brauchen Menschen an Gott gebunden,
Die unterm Kreuz sich selbst überwunden,
Sonnenmenschen, die wortlos segnen,
In deren Wesen wir Gott begegnen.
 
Wir brauchen Menschen von hohem Lieben,
In tiefster Demut zum Dienst getrieben.
Menschen, die glaubensfroh alles wagen,
Betende Menschen, von Gott getragen.
 
Wo sind die Menschen?, hör´ ich dich fragen.
Nun Seele, lass dir das eine sagen:
Nur einer war vollkommen auf Erden
Und alle andern sind noch im Werden!
 
Und blick nicht um dich, schau in dich hinein,
Du selbst sollst einer von denen sein,
Die in die Quellen des Lebens tauchen -,
Ein Mensch zu werden, wie wir ihn brauchen!
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 

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